Auch in diesem Jahr präsentiert das Thalia Programmkino gemeinsam mit dem Waschhaus Potsdam den Open Air Kinosommer am Waschhaus. Gezeigt werden Programmkinohighlights aus den Jahren 2018 und 2019.
 
Kino unter freiem Himmel auf dem Waschhaus Open Air Gelände. Liegestühle stehen bereit und zur Einstimmung auf den Film gibt es Eis, Snacks und kühle Getränke. Darüber hinaus wird das Filmprogramm an mehreren Terminen durch Veranstaltungen (z.B. Slams, Konzerte, Partys) vor oder nach dem Kinofilm ergänzt.
 
Eröffnet wird der Open Air Kinosommer am Waschhaus mit dem Film „Gundermann“. Regisseur Andreas Dresen ist auf großer Premieren- und Konzerttour, um „Gundermann“ mit Livemusik persönlich zu präsentieren. Scheer, selbst umtriebiger Sänger und Musiker in diversen Bands, saugt sich tief in den Kosmos und die Songs von Gerhard Gundermann ein. Er lotet sie aus und entfaltet eine fast magische Intensität „mit allem, was er hat“: erzählerisch, aufwühlend und zärtlich, kraftvoll, strahlend und verletzlich: Diese Musik zum Film ist auf universelle Art und Weise singulär. Sie greift behutsam Gundermanns poetische Kraft, den Geist und die Haltung auf, folgt und moduliert deren Kern und findet dafür klare, durchsichtige Arrangements und Sound: Von Folkrock bis Indie, von Singer/Songwriter bis zum Lied in den besten Traditionslinien. Das Ergebnis ist nicht nur herzzerreißend wie herzerwärmend, aber auch das.

06.07.2019 – 20.07.2019:
Einlass: 20.45 Uhr
Filmstart: 21.45 Uhr (bei ausreichender Dunkelheit)

09.08.2019 – 23.08.2019:
Einlass: 20.30 Uhr
Filmstart: 21.30 Uhr

Eintritt: 8 € (regulär) / 7 € (ermäßigt: Schüler, Studenten, Rentner etc.)
Freier Eintritt für ViP-ABO-Kunden (bei Vorlage eines gültigen ABO-Tickets bei der ViP Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH – begrenztes Kartenkontingent)


 

Sa 06.07.19 | Live + Film
Alexander Scheer | Andreas Dresen & Band
Kinosommer Rahmenprogramm
Einlass: 19.00 Uhr | Beginn: 20.00 Uhr | VVK: 29 € | AK: 35 € (zzgl. Geb., beinhaltet Eintritt für den anschließenden Film)
präsentiert von Thalia Programmkino, Antenne Brandenburg und Waschhaus

Regisseur Andreas Dresen ist auf großer Premieren- und Konzerttour, um GUNDERMANN mit Livemusik persönlich zu präsentieren.
Scheer, selbst umtriebiger Sänger und Musiker in diversen Bands, saugt sich tief in den Kosmos und die Songs von Gerhard Gundermann ein. Er lotet sie aus und entfaltet eine fast magische Intensität „mit allem, was er hat“: erzählerisch, aufwühlend und zärtlich, kraftvoll, strahlend und verletzlich: Diese Musik zum Film ist auf universelle Art und Weise singulär. Sie greift behutsam Gundermanns poetische Kraft, den Geist und die Haltung auf, folgt und moduliert deren Kern und findet dafür klare, durchsichtige Arrangements und Sound: Von Folkrock bis Indie, von Singer/Songwriter bis zum Lied in den besten Traditionslinien. Das Ergebnis ist nicht nur herzzerreißend wie herzerwärmend, aber auch das.

Sa 06.07.19 | Live + Film
Gundermann
D | 2018 | 127 Min | FSK: 0
Beginn: 22.00 Uhr | AK: 8/7 €
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GUNDERMANN erzählt von einem Baggerfahrer, der Lieder schreibt. Der ein Poet ist, ein Clown und ein Idealist. Der träumt und hofft und liebt und kämpft. Ein Spitzel, der bespitzelt wird. Ein Weltverbesserer, der es nicht besser weiß. Ein Zerrissener. GUNDERMANN ist Liebes- und Musikfilm, Drama über Schuld und Verstrickung, eine Geschichte vom Verdrängen und Sich-Stellen. GUNDERMANN ist ein Film über Heimat. Er blickt noch einmal neu auf ein verschwundenes Land. Es ist nicht zu spät dafür. Es ist an der Zeit.

Mit feinem Gespür, Zärtlichkeit und Humor wirft Regisseur Andreas Dresen in GUNDERMANN einen Blick auf das Leben von Gerhard „Gundi“ Gundermann, einem der prägendsten Künstler der Nachwendezeit. Er starb 1998, mit gerade einmal 43 Jahren. Das Drehbuch stammt von Laila Stieler. Die Hauptrolle spielt Alexander Scheer, der alle Lieder im Film selbst eingesungen hat. Anna Unterberger steht als seine Frau Conny Gundermann vor der Kamera. In weiteren Rollen sind unter anderem Axel Prahl, Thorsten Merten, Bjarne Mädel, Milan Peschel, Kathrin Angerer und Peter Sodann zu sehen.

„Ein kluger, aufrichtiger und bewegender Musikfilm über ein gelebtes Leben mit all seinen Idealen, Verstrickungen, Enttäuschungen. Es ist Zeit für solche Filme über die DDR.“ radio eins

„Dresen ist mit »Gundermann« vielleicht sein wichtigster Film gelungen: Er erklärt die DDR-Geschichte auf eine Weise, die zur Selbsterkenntnis von Ost und West gleichermaßen führen könnte – jenseits aller Rechthaberei.“ Neues Deutschland

Di 09.07.2019
Anderswo. Allein in Afrika
D | 2018 | 103 Min | FSK: 0
Einlass: 20.45 Uhr | Beginn: 21.45 Uhr | AK: 8/7 €
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Dokumentation von Anselm Pahnke, der leidglich mit seinem Fahrrad den afrikanischen Kontinent von Süden nach Norden durchquert hat — in 414 Tagen.
Irgendwann stand der Geophysiker Anselm Pahnke vor der schweren Entscheidung: Allein weitermachen oder umdrehen. Er hat allein weitergemacht. Gemeinsam mit zwei Freunden wollte Pahnke Südafrika auf dem Fahrrad bereisen. Als seine beiden Freunde gezwungen sind, nach Hause zu fliegen, entscheidet Pahnke weiterzufahren. Sein Trip soll mehr als ein Jahr dauern und ihn auf 15.000 Kilometern von Süden nach Norden einmal quer durch Afrika führen. Unterwegs kommt Pahnke an seine Grenzen. Doch er trifft auch wundervolle Menschen und findet zu sich selbst

Mi 10.07.19
Green Book
US | 2018 | 131 Min | FSK: 6
Einlass: 20.45 Uhr | Beginn: 21.45 Uhr | AK: 8/7 €
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Oscarnominiertes Roadmovie über den schwarzen Pianisten Don Shirley und dessen weißen Chauffeur Tony Lip, die durch den rassistischen Süden der USA touren.

Der Jazz-Pianist Dr. Don Shirley (Mahershala Ali) ist hoch gebildet, eloquent, elegant und ein echtes Genie am Klavier. Sein Chauffeur, der aus der Bronx stammende Italo-Amerikaner Tony Lip (Viggo Mortensen) wiederum hält eher wenig von der feinen Gesellschaft. Tony arbeitet als Türsteher im Copacabana und interessiert sich eher für handfeste Dinge — Chicken Wings zum Beispiel. Im Jahr 1962 treffen die beiden aufeinander, als Don Shirley einen Chauffeur für seine Konzert-Tournee sucht.
Die mehrmonatige Tournee führt das ungleiche Gespann vom liberalen New York bis tief in den traditionellen Süden der USA, in dem die Rassentrennung immer noch strikt durchgesetzt wird. Unterwegs sind Don Shirley und Tony Lip auf das sogenannte Negro Motorist Green Book angewiesen, in dem Hotels, Restaurants und Tankstellen für Afroamerikaner aufgeführt sind. Der Konflikt lässt sich trotzdem nicht vermeiden und schnell begreifen Don Shirley und Tony Lip, dass sie viel voneinander lernen können.

Do 11.07.2019
Nur Gott kann mich richten
D | 2018 | 101 Min | FSK: 16
Einlass: 20.45 Uhr | Beginn: 21.45 Uhr | AK: 8/7 €
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Vor fünf Jahren hat Ricky (Moritz Bleibtreu) nach einem missglückten Überfall für seinen Bruder Rafael (Edin Hasanovic) und seinen Kumpel Latif (Kida Khodr Ramadan) den Kopf hingehalten. Jetzt ist er raus aus dem Knast, und Latif möchte sich erkenntlich zeigen: er hat ein scheinbar sicheres Ding in Aussicht. Ricky könnte sich mit dem Geld, das dabei herausspringt, eine neue Existenz aufbauen. Nach anfänglichem Zögern stimmt Ricky zu, aber sobald die Vorbereitungen stehen, beginnen auch schon die Komplikationen. Ricky ist gezwungen, Rafael an Bord zu holen, den er eigentlich nie mehr in Schwierigkeiten bringen wollte, und auch sonst scheint sich die Welt gegen ihn zu verschwören. Vor allem in Form von Diana, einer Polizistin in Geldnot, die plötzlich kriminelle Energie entwickelt, um die Pläne der Jungs auf ganz unvorhergesehene Weise zu durchkreuzen. Ein nervenaufreibendes Katz-und-Maus-Spiel setzt ein, das sie alle in den Abgrund zu reißen droht.

Fr 12.07.19
Das schönste Mädchen der Welt
D | 2018 | 103 Min | FSK: 12
Einlass: 20.45 Uhr | Beginn: 21.45 Uhr | AK: 8/7 €
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Verwechslungskomödie nach dem Klassiker „Cyrano de Bergerac“ um einen Schüler, der sich in eine hübsche Klassenkameradin verliebt, aber für seine Nase schämt.
Der schüchterne 17-jährige Cyril (Aaron Hilmer) ist in seine neue Klassenkameradin Roxy (Luna Wedler) verliebt. Die nimmt aber gar keine Notiz von ihm. Stattdessen hat Roxy ein Auge auf den Schönling Rick geworfen, der nicht gerade die größte Leuchte in der Klasse ist. Weil Cyril sich für seine große Nase schämt, hilft er Rick mit romantischen WhatsApp-Gedichten, Roxy zu bezirzen.
Die Liebesgeschichte wird noch komplizierter als auch Benno auf Roxy aufmerksam wird. Benno will die neue Mitschülerin unbedingt zu seiner Trophäensammlung hinzufügen. Da ist Rick schon eine bessere Wahl. Unbemerkt von allen anderen schaufelt Cyril sein eigenes Grab: Denn Roxy verliebt sich wirklich in den Absender der romantischen Nachrichten. Dummerweise hält sie Rick dafür.

Di 16.07.2019
Monsieur Claude 2
Fr | 2019 | 99 Min | FSK: 12
Einlass: 20.45 Uhr | Beginn: 21.45 Uhr | AK: 8/7 €
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Sie sind wieder da! – Monsieur Claude, seine Töchter und die schlagfertigen Schwiegersöhne kehren zurück für einen neuen großen Wurf im Roulette der Traditionen. Regisseur Philippe de Chauveron und seine grandiose Schauspielmannschaft haben der Fortsetzung des rekordverdächtigen Erfolgsfilms viel Liebe und noch mehr Scharfsinn, Esprit und Witz eingehaucht. In seiner Paraderolle als naserümpfender Claude Verneuil verbreitet Christian Clavier bei seinem Drahtseilakt zwischen Vernunft und Vorurteil abermals große Heiterkeit. MONSIEUR CLAUDE 2 ist herrlich treffsicheres Komödienkino voller Provokationen und Spitzfindigkeiten, das den Vorgänger an Charme sogar noch übertrifft.

Was mussten Monsieur Claude Verneuil und seine Frau Marie nicht alles über sich ergehen lassen?! Beschneidungsrituale, Hühnchen halal, koscheres Dim Sum und nicht zuletzt die Koffis von der Elfenbeinküste. Doch seit den vier maximal multikulturellen Hochzeiten ihrer Töchter sind die beiden im Integrieren unübertroffen. Als echter Kosmopolit rafft sich Monsieur Claude nun sogar auf, allen Heimatländern seiner bunten Schwiegerschar einen Besuch abzustatten. In der französischen Provinz finden die Verneuils es aber doch am schönsten. Und so freuen sich Claude und Marie auf ihr Großeltern-Dasein in heimatlicher Gemütlichkeit. Abermals haben sie die Rechnung ohne ihre Töchter gemacht. Als die ihnen erklären, dass mit diesen Ehemännern im konservativen Frankreich auf keinen grünen Zweig zu kommen ist und sie deshalb mit Kind und Kegel im Ausland ihr Glück suchen werden, sind die Gesichter der Großbürger plötzlich sehr lang. Die ganze schöne Toleranz war für die Katz? Die so hart erarbeitete Anpassungsfähigkeit – perdü? Bei Claude Verneuil droht ein weiterer unversöhnlicher Familien-Infarkt. Er und Marie setzen Himmel und Hölle in Bewegung, um ihre Schwiegersöhne zum Bleiben zu bewegen. Und werden plötzlich zu schlitzohrigen Patrioten in völkerfreundschaftlicher Mission.


Mi 17.07.2019 | Live + Film
Havel Slam
Kinosommer Rahmenprogramm
Einlass: 19.30 Uhr | Beginn: 20.00 Uhr | AK: 7/5 € (beinhaltet den Eintritt für den anschließenden Film)

Moderation: Temye Tesfu und Robin Isenberg
Ab 20.00 Uhr kämpfen die Poeten mit ihren Texten um die Gunst des Publikums, bevor mit Einbruch der Dunkelheit der Kinofilm startet.

Mi 17.07.2019 | Live + Film
Familie Brasch
D | 2018 | 102 Min | FSK: 6
Einlass: 20.45 Uhr | Beginn: 21.45 Uhr | AK: 8/7 €
in Anwesenheit der Regisseurin Annekatrin Hendel (vor der Vorführung)
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In den Jahren nach 1945 sind die Braschs eine perfekte Funktionärsfamilie, die in der sowjetisch besetzten Zone den deutschen Traum vom Sozialismus lebt: Horst Brasch, ein leidenschaftlicher Antifaschist und jüdischer Katholik, baut die DDR mit auf, obwohl seine Frau Gerda darin nie heimisch wird. Sohn Thomas wird zum Literaturstar, er träumt wie sein Vater von einer gerechteren Welt, steht aber wie seine jüngeren Brüder Peter und Klaus dem real existierenden Sozialismus kritisch gegenüber. 1968 bricht in der DDR wie überall der Generationenkonflikt auf. Vater Brasch liefert den rebellierenden Sohn Thomas an die Behörden aus – und leitet damit auch das Ende der eigenen Karriere ein. Nach 1989 sind sozialistische Träume, egal welcher Art, nichts mehr wert.
Regisseurin Annekatrin Hendel (»Vaterlandsverräter«, »Anderson«) porträtiert in ihrem neuen Film drei Generationen Brasch, die die Spannungen der Geschichte innerhalb der eigenen Familie austragen – zwischen Ost und West, Kunst und Politik, Kommunismus und Religion, Liebe und Verrat, Utopie und Selbstzerstörung. Sie trifft die einzige Überlebende des Clans, Marion Brasch, sowie zahlreiche Vertraute, Geliebte und Freunde, unter ihnen die Schauspielerin Katharina Thalbach, der Dichter Christoph Hein, die Liedermacherin Bettina Wegner und der Künstler Florian Havemann.
FAMILIE BRASCH ist ein Zeitpanorama, das Geschichte als Familiengeschichte erlebbar macht, ein Epos über den Niedergang des »Roten Adels«, ein »Buddenbrooks« in DDR-Ausgabe.

„FAMILIE BRASCH dringt tief in die DDR- und Literaturgeschichte ein und oszilliert zwischen Ost und West, Kunst und Politik, Liebe und Verrat.“ Süddeutsche Zeitung
„Annekatrin Hendel ist durch Filme wie FAMILIE BRASCH zur glaubwürdigsten Dokumentaristin einer anderen DDR geworden.“ DIE WELT

Do 18.07.2019
25 KMH
D | 2018 | 116 Min | FSK: 6
Einlass: 20.45 Uhr | Beginn: 21.45 Uhr | AK: 8/7 €
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Bjarne Mädel und Lars Eidinger treffen im Roadmovie von Markus Goller als zwei entfremdete Brüder aufeinander, die mit dem Mofa quer durch Deutschland pesen.
Die Beerdigung des Vaters wird zur Schlägerei, als sich die beiden Brüder Christian (Lars Eidinger) und Georg (Bjarne Mädel) zum ersten Mal seit 30 Jahren wiedersehen. Der Tischler Georg hat sich bis zu Letzt um den Vater gekümmert, während Christian als Manager erfolgreich durch die Welt gejettet ist. Können sich die beiden wieder zusammenraufen? Nach der Beerdigung kommt das Bier und beim Wiederkennenlernen entdecken die beiden einen alten Kindheitstraum.
Vom Schwarzwald bis nach Rügen — als Jungs hatten sich Georg und Christian vorgenommen, mit ihren Mofas einmal quer durch Deutschland zu fahren. Die Karte hat all die Jahre überdauert. Also satteln die beiden ihre alten Maschinen und begeben sich im Schneckentempo auf eine Reise, die ihre Beziehung auf eine harte Probe stellen wird. Unterwegs machen sie einige verrückte Bekanntschaften.

Fr 19.07.19 | Film + Party
Deadpool 2
US | 2018 | 120 Min | FSK: 16
Einlass: 20.45 Uhr | Beginn: 21.45 Uhr | AK: 8/7 €
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Fortsetzung des Überraschungshits „Deadpool“ um Ryan Reynolds als anarchischen Anti-Superheld mit großer Klappe und einer gehörigen Portion Selbstironie.
Red is back! Deadpool (Ryan Reynolds) greift sich auch im zweiten Teil wieder in den Schritt und holt die großen Kaliber raus. In der Fortsetzung des Überraschungshits „Deadpool“ von Tim Miller bekommt der Superheld es mit dem Cyborg Cable (Josh Brolin) zu tun. Um den Killer auszuschalten, ist Deadpool auf die Hilfe andere Mutanten angewiesen — die „X-Force“ wird geboren. Im zweite Teil hat der „John Wick“-Schöpfer David Leitch auf dem Regiestuhl Platz genommen.


Fr 19.07.2019 | Film + Party
Freitag! – Die Party
Kinosommer Rahmenprogramm
Beginn: 23.45 Uhr | Eintritt frei!

Endlich Freitag! Wir starten mit euch ins wohlverdiente Wochenende mit unserer Partyreihe „Freitag!“. Man kann tanzen oder sich einfach mit Freunden an die Bar oder aufs Sofa setzen und quatschen. Der DJ für die richtige Stimmung wechselt von Woche zu Woche. Gespielt wird alles außer Billigpop!

Hinweis: Die Veranstaltung findet im „Klub“ im 1. OG des Waschhauses statt und ist nicht barrierefrei!

Sa 20.07.2019 | Film + Party
80er Party – Queen Special
Kinosommer Rahmenprogramm
Beginn: 00.00 Uhr | AK: 8 € (Eintritt frei für Besucher des vorangegangenen Films)

Geht mit uns auf Zeitreise – Zurück in die 80er! Die Musik war neu, aufregend – und vor allem tanzbar!
Floor 1: Best of Queen / Floor 2: Best of 80s


Fr 09.08.2019 | Konzert + Film
Axel Prahl & sein Inselorchester „Mehr“
Kinosommer Rahmenprogramm
Einlass: 19.00 Uhr | Beginn: 20.00 Uhr | AK: 31 € | VVK: 35 €(zzgl. Geb., beinhaltet den Eintritt für den anschließenden Film)

Vieles, was die Medien an ihm schätzen, aber noch mehr, was das Publikum so an ihm liebt, findet man in seinen Liedern wieder. Prahl singt Prahl – authentisch, bodenständig, erdig, mit Witz und Lust am Musizieren. Für viele war seine Debüt- Album „Blick aufs Mehr“ die Überraschung, für nicht wenige das neue Lieblings-Scheibe. Im November 2018 erschien „MEHR“, sein mit Spannung wie Vorfreude erwartetes, zweites Studioalbum. Mit Axel Prahl betritt kein singender Schauspieler, sondern ein wunderbarer Musiker und Sänger mehr die deutschen (Musik-)Bühnen mit Songs, die aus der eigenen Feder und dem eigenen Erleben entsprungen sind.
Seine keineswegs nebenbei gefeierte Band ist eine kleine, handverlesene Truppe von neun Musikern, die in die deutsche Rock-, Jazz- und Klassikszene klangvolle Namen einzubringen haben. Allen voran Danny Dziuk, der mit Songs und Songtexten das Ansehen Annett Louisan oder jenes von Stoppok befördert hat. Axel Prahl ist als Musiker ganz bei sich selbst, sprich „in der Rolle seines Lebens“ wie „ZDF-Aspekte“ etwas genüsslich anmerkte.
Axel Prahl (Voc. Gitarren), Danny Dziuk (Keys, back-voc. Arrangements und Musikalische Leitung), Sylvia Eulitz (Cello), Christiane Silber (Viola, back-voc), Rainer Korf (Violine), Nicolai Ziel (Drums, perc.), Johannes Feige (Gitarren, back-voc), Tom Baumgarte (Bässe, back-voc), Tom Keller (Sax, Klarinette, Flöte), Jörg Mischke (Keys, Akk, backvoc)

Fr 09.08.2019 | Konzert + Film
Willenbrock
D | 2005 | 107 Min | FSK: 12
Beginn: 22.15 Uhr | AK: 8/7 €
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Anrührendes Porträt eines Neureichen, dessen Welt nach einem Überfall zusammenbricht.
Bernd Willenbrock (Axel Prahl), Autohändler aus Magdeburg, steht auf der Sonnenseite des Lebens. Der Laden läuft bestens, nicht zuletzt dank bester Ostkontakte. Er nennt zwei Häuser sein eigen, eins in der Stadt, eins draußen im Grünen. Er ist glücklich verheiratet, und was ihm seine Frau nicht gibt, das holt er sich bei Anna, Literaturstudentin und Tochter seines Nachtwächters. Dann jedoch verändert ein Überfall alles. Erst ist nur das Selbstbewusstsein geknickt, dann zerbröselt zusehends die Lebensplanung. Wie gut, dass Willenbrock noch seine Knarre hat.
Mal mehr, mal weniger subtil erzählt diese bürgerliche Tragikomödie von Regisseur Andreas Dresen vom Verlust der heiligen deutschen Sicherheit in Zeiten des Umbruchs.
Internationaler Literaturfilmpreis 2005.

Di 13.08.2019
Der Vorname
D | 2018 | 91 Min | FSK: 6
Einlass: 20.30 Uhr | Beginn: 21.30 Uhr | AK: 8/7 €
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Es hätte ein wunderbares Abendessen werden können, zu dem Stephan (Christoph Maria Herbst) und seine Frau Elisabeth (Caroline Peters) in ihr Bonner Haus eingeladen haben. Doch als Thomas (Florian David Fitz) verkündet, dass er und seine schwangere Freundin Anna (Janina Uhse) ihren Sohn Adolf nennen wollen, bleibt den Gastgebern und dem Familienfreund René (Justus von Dohnányi) bereits die Vorspeise im Hals stecken. Man faucht einander Wahrheiten ins Gesicht, die zugunsten eines harmonischen Zusammenseins besser ungesagt geblieben wären. Starke Egos geraten aneinander, Eitelkeiten werden ausgespielt und der Abend eskaliert: die Diskussion über falsche und richtige Vornamen geht in ein Psychospiel über, bei dem die schlimmsten Jugendsünden und die größten Geheimnisse aller Gäste lustvoll serviert werden.

Mi 14.08.2019
Leto
R | 2018 | 128 Min | FSK: 12
Einlass: 20.30 Uhr | Beginn: 21.30 Uhr | AK: 8/7 €
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Leningrad, ein Sommer zu Beginn der 1980er. Während Alben von Lou Reed und David Bowie heimlich die Besitzer wechseln, brodelt die Underground-Rockszene. Mike und seine Frau Natascha lernen den charismatischen Musiker Viktor Zoi kennen. Ihre unbändige Leidenschaft für die Musik verbindet sie schnell zu einer eigenwilligen Dreieckskonstellation. Als Teil einer neuen Musikbewegung werden sie trotz staatlich kontrollierter Konzerte das Schicksal des Rock ’n‘ Rolls in der Sowjetunion verändern.
Nach der wahren Geschichte um die legendäre russische Rockband Kino fängt LETO das Lebensgefühl einer sich nach Freiheit sehnenden Generation kurz vor der Perestroika ein. Mit verspielter Bilderwelt und pulsierendem Soundtrack von Talking Heads, Iggy Pop bis zu Blondie gelingt Kirill Serebrennikow ein mitreißendes und leichtfüßiges Zeitbild einer Jugend zwischen Rebellion und dem Leben unter Zensur. Eine kluge Hymne auf die ungestüme Kraft von Musik, Liebe und Freundschaft.

Do 15.08.2019
Styx
D/A | 2018 | 95 Min | FSK: 12
Einlass: 20.30 Uhr | Beginn: 21.30 Uhr | AK: 8/7 €
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Deutsch-österreichische Koproduktion mit Susanne Wolff als erfolgreiche Ärztin, die auf einem Segeltörn im Atlantik auf ein havariertes Flüchtlingsschiff stößt.
Die Kölner Notärztin Rike (Susanne Wolff) ist von Gibraltar aus in See gestochen. Mit ihrem Motorsegler Asa Gray will sie allein bis Ascension Island im Südatlantik segeln. Es soll eine Auszeit sein. Abspannen, im Angesicht des Meeres. Doch alles kommt anders, als auf hoher See ein Sturm aufzieht und die Asa Gray vom Kurs abbringt.
Als der Sturm sich lichtet, befindet sich die Motoryacht in unmittelbarer Nähe zu einem havarierten Fischtrawler, auf dem sich fast 100 Flüchtlinge befinden. Rike funkt sofort um Hilfe. Doch die versprochene Rettung von der Küstenwache kommt auch nach mehreren Stunden nicht. Von vorbeifahrenden Containerschiffen erhält Rike die Antwort, der Reeder habe der Mannschaft verboten, Flüchtende aufzunehmen. Als ein Junge (Gedion Oduor Weseka) zu Rikes Yacht schwimmt, steht die Notärztin vor einer schweren Entscheidung.

Di 20.08.2019
Über Leben in Demmin
D | 2018 | 90 Min | FSK: 12
Einlass: 20.30 Uhr | Beginn: 21.30 Uhr | AK: 8/7 €
in Anwesenheit des Regisseurs Martin Farkas (vor der Vorführung)
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Am Ende des Zweiten Weltkrieges findet in der Kleinstadt Demmin ein beispielloser Massensuizid statt – der Film erzählt, wie die Stadt mit ihrem Erbe umgeht.
Im Frühjahr 1945, kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges, findet in der Kleinstadt Demmin in Mecklenburg-Vorpommern ein beispielloser Massenselbstmord statt. Einer vorsichtigen Schätzung zufolge brachten sich mindestens 500 bis zu 1.000 Menschen in der Zeit vom 30. April bis zum 3. Mai 1945 selbst um. Aus Angst vor der anrückenden Roten Armee, Angst vor Vergeltung, aus einem Bewusstsein der eigenen Schuld — die Gründe sind vielfältig, das Geschehen jedoch kaum aufgearbeitet. Diese Leerstelle wird heute von Neonazis genutzt, um einen Opfermythos zu pflegen. Die Dokumentation von Martin Farkas zeigt, wie die Stadt mit ihrem Erbe umgeht.

Mi 21.08.2019
Womit haben wir das verdient?
A | 2018 | 92 Min | FSK: 0
Einlass: 20.30 Uhr | Beginn: 21.30 Uhr | AK: 8/7 €
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Wanda (Caroline Peters) ist geschockt: Eines Tages steht ihre pubertierende Tochter Nina (Chantal Zitzenbacher) unerwartet vor ihr und verkündet, dass sie Muslima werden möchte, ab sofort halal lebt und ein Kopftuch tragen wird. Zwar ist Wanda liberal und weltoffen, doch mit so einer Thematik hat sie sich bislang höchstens theoretisch auseinandergesetzt. Also versucht sie, möglichst viele Informationen über den Islam zusammenzutragen, um ihre Tochter in ihrer Entscheidung zu unterstützen, setzt aber gleichzeitig alles daran, Nina, die sich nun Fatima nennt, wieder zur Vernunft zu bringen. Unerwartete Unterstützung erhält sie dabei von Hanife (Alev Irmak), der Mutter von Ninas Freundin Maryam (Duygu Arslan). Hanife kämpft für die Rechte der Frauen im Islam und befürchtet, Ninas radikaler Religionswechsel habe einen schlechten Einfluss auf ihre Tochter. Zwar ist Hanife selber Muslima, doch treibt es Nina mit dem Islam so weit, dass Hanife Bedenken hat und Wanda auffordert, ihre Tochter zur Vernunft zu bringen.

Do 22.08.2019
Vice – Der zweite Mann
US | 2018 | 132 Min | FSK: 12
Einlass: 20.30 Uhr | Beginn: 21.30 Uhr | AK: 8/7 €
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Oscarnominiertes Biopic des „The Big Short“-Regisseurs Adam McKay mit Christian Bale als Dick Cheney, Vizepräsident der USA unter George Bush Junior.
Von den Anfängen als Uni-Abbrecher über die Lehre unter Richard Nixon bis zum Höhepunkt der Macht als Vizepräsident der Vereinigten Staaten – das satirische Biopic „Vice – Der zweite Mann“ fasst mehrere Jahrzehnte US-amerikanischer Geschichte zusammen. Im Mittelpunkt steht dabei der unaufhaltsame Aufstieg eines Mannes: Dick Cheney (Christian Bale), ein Machiavelli der Moderne.
Als Cheney Anfang der 1960er-Jahre die Uni nach nur wenigen Semestern abbricht, stellt ihm seine High-School-Freundin Lynne Vincent (Amy Adams) ein Ultimatum: Reiß dich zusammen oder du bist mich los! Cheney nimmt die Warnung ernst, es ist der Beginn einer unglaublichen politischen Karriere. Cheney lernt unter Richard Nixon, wird von Donald Rumsfeld (Steve Carell) protegiert und steigt unter George W. Bush Senior zum Verteidigungsminister auf. Doch sein größter Coup stellt all das in den Schatten.
Das Amt des Vizepräsidenten ist in den USA traditionell eher ein repräsentativer Posten mit wenig Macht. Doch als George Bush Junior (Sam Rockwell) nach einem erfahrenen zweiten Mann sucht, erkennt Cheney seine Chance: Unter Bush gelingt es Cheney, immer mehr Macht an sich zu reißen und das Amt zu einem der wichtigsten Posten im Land umzuwandeln. Der politische Hardliner führt die USA in ihr bisher dunkelstes Kapitel, schreckt vor Krieg, Folter und Intrigen nicht zurück. Im Hintergrund steht dabei immer noch seine Ehefrau Lynne.

Fr 23.08.2019
Bohemian Rhapsody
GB/US | 2018 | 135 Min | FSK: 6
Einlass: 20.30 Uhr | Beginn: 21.30 Uhr | AK: 8/7 €
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BOHEMIAN RHAPSODY feiert auf mitreißende Art die Rockband Queen, ihre Musik und ihren außergewöhnlichen Leadsänger Freddie Mercury. Freddie Mercury widersetzte sich Klischees, trotzte Konventionen und wurde so zu einem der beliebtesten Entertainer der Welt. Der Film erzählt vom kometenhaften Aufstieg der Band durch ihre einzigartigen Songs und ihren revolutionären Sound. Sie haben beispiellosen Erfolg, bis Mercury, dessen Lebensstil außer Kontrolle gerät, sich unerwartet von Queen abwendet, um seine Solokarriere zu starten.
Freddie, der sehr unter der Trennung litt, gelingt es gerade noch rechtzeitig, die Band für das „Live Aid”-Konzert wieder zu vereinigen. Trotz seiner AIDS-Diagnose beflügelt er die Band zu einem der herausragendsten Konzerte in der Geschichte der Rockmusik. Queen zementiert damit das Vermächtnis einer Band, die bis heute Außenseiter, Träumer und Musikliebhaber gleichermaßen inspiriert.